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  • Neue Medikamente aus dem Chemielabor

    Prof. Schinzer baut mit seinem Team Moleküle nach, die Organismen in der Natur von sich aus produzieren. Im Labor erzeugen sie diese natürlichen Wirkstoffe künstlich und können sie anschließend optimieren, damit sie - als bessere Version ihrer selbst - eine pharmazeutische Wirkung entfalten. So hat es das Wissenschaftsteam geschafft, ein neues Antibiotikum aus Bakterien, veganes Cholesterol für die Produktion von mRNA-Impfstoffen sowie einen neuen Wirkstoff gegen Krebs herzustellen.

  • Schneller Entscheidungen treffen

    Computergestützte Simulationen werden für Ärzte immer wichtiger, um die beste Behandlung für die Patienten auszuwählen. Oft nehmen diese aber viel Zeit in Anspruch. In seiner Dissertation hat Dr. Seyed Ali Hosseini eine kosten- und zeitsparende Modellierung entwickelt, für die er nun mit dem Promotionspreis der Uni Magdeburg ausgezeichnet wurde.

     

  • Das ultimative Ziel vor Augen

    In Deutschland leben etwa 4 Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung, wie dem Noonan-Syndrom, für die es keine Heilung gibt. Das stellt alle Beteiligten und die Betroffenen selbst vor besondere Herausforderungen. Das Noonan-Syndrom ist die häufigste und zählt zu den RASopathien. Seit mehr als 20 Jahren erforscht unser Humangenetiker Prof. Martin Zenker die Ursachen von RASopathien. Sein Ziel: Medikamente entwickeln, mit denen man alle Symptome der Krankheit gleichermaßen behandeln kann.

  • Sportliche Mäuse gegen Demenz

    Rund 60 Prozent aller Demenzen werden durch die Alzheimer-Erkrankung hervorgerufen. Gegenwärtig leben in Deutschland fast 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenz- Erkrankung. Das Team um den Physiologen Prof. Leßmann untersucht im Tiermodell verschiedene Therapieansätze, die den Ausbruch der Krankheit verzögern bzw. ihren Verlauf verlangsamen könnten. Mithilfe biochemischer, elektrophysiologischer und verhaltensphysiologischer Methoden sowie mathematischer Modelle und Simulationen, sollen krankhafte Veränderungen in neuronalen Schaltkreisen erfasst und ausgetestet werden.

  • Und wie ist es Ihnen ergangen?

    Als Corona Magdeburg erreichte, war plötzlich alles anders: Gewohnte Abläufe mussten sich neu finden, die Arbeit von zu Hause erledigt, die Lehre online durchgeführt werden und einige Mitarbeitende haben auf dem Campus die Stellung gehalten. Wie war das für die Angehörigen der Uni? Was hat gut funktioniert, was weniger? Und worauf freuen sie sich, wenn alles überstanden ist? Wir haben sie gefragt.