Eine Uni über Ländergrenzen hinweg
In einem Netzwerk aus neun Universitäten soll eine gemeinsam europäische Hochschule entstehen. Über Länder- und Fachgebietsgrenzen hinweg werden die Unis in den kommenden Jahren eng zusammenarbeiten.
In einem Netzwerk aus neun Universitäten soll eine gemeinsam europäische Hochschule entstehen. Über Länder- und Fachgebietsgrenzen hinweg werden die Unis in den kommenden Jahren eng zusammenarbeiten.
In seiner Freizeit unterstützt Lukas Heydick beim Legatum e.V. junge Menschen aus den neuen Bundesländern in ihrer akademischen und beruflichen Laufbahn. Die Vision des Doktoranden und des Vereins ist ein Deutschland ohne strukturelle Unterschiede zwischen den „alten” und „neuen” Bundesländern ist. Im vergangenen Jahr entstand darum die Idee, eine Konferenz von Studierenden für Studierende zu organisieren: das N5 Symposium, das am 2. Und 3.12. wieder stattfindet.
Bei dem „N5-Symposium“ können sich Studierende mit führenden Expert:innen renommierter Unternehmen aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Medien, Sport und Wissenschaft zu den Themen Nachhaltigkeit, Finanzen, ostdeutsche Identität, Gendergerechtigkeit, Mobilität oder die wirtschaftliche Zukunft der neuen Bundesländer in den Austausch treten. Auf dem Programm stehen Workshops, eine Firmenkontaktmesse und Lesung sowie eine Live-Podcast-Aufnahme und ein gemeinsames Abendprogramm. Der Student Lukas Heydick hat das Event mit organisiert.
Gemeinsam studieren – der eine in Spanien, die andere in Frankreich. Gemeinsam forschen, gemeinsam arbeiten – ohne Grenzen und Barrieren. Das soll auch für Magdeburg Wirklichkeit werden. Neun Universitäten, darunter auch die Uni Magdeburg, aus ganz Europa haben die Hochschulallianz EU GREEN –gegründet. Ihr Ziel: der Aufbau eines europaweiten Bildungs- und Forschungsnetzwerks auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung.
Drei Mitglieder der Regionalgruppe Magdeburg von den Ingenieuren ohne Grenzen sind im September nach Afrika gereist, um vor Ort einen Prototypen für das aktuelle spendenbasierte Projekt zu bauen: einen Sonnenkollektor zur Warmwasserversorgung eines Mädcheninternats im Mufindi-Distrikt, Tansania. Die drei Studierenden aus Magdeburg berichten selbst, wie sie die Anreise aus Deutschland und besonders die Situation vor Ort wahrgenommen haben. Die studentische Initiative "Ingenieure ohne Grenzen" setzt sich am Standort Magdeburg bereits seit Jahren für Tansania ein, weswegen es auch nicht die erste Reise war.