Während andere Studierende nach den Vorlesungen Hausarbeiten schreiben, arbeitet Iuliia Kuzminova an ihrem ersten Unternehmen. Die Studentin des englischsprachigen Bachelorstudiengangs International Business and Economics an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelt gemeinsam mit ihrem Mitgründer Sajjad Khawari ein Startup, das die Krebsfrüherkennung verbessern soll.
Roboter, die Schrauben erkennen, Hindernisse umfahren und selbstständig entscheiden, wie sie eine Aufgabe lösen: Daran arbeitet das studentische Team robOTTO an der Uni Magdeburg. Die Initiative entwickelt und baut Roboter für den RoboCup. Dabei handelt es sich um einen internationaler Robotik-Wettbewerb mit den verschiedenen Ligen Fußball, Home- und Rescue-Robotik sowie Work und Logistik. Für den 31-Jährigen Adrian Köring ist der RoboCup mehr als nur ein Wettkampf.
Dr. Sebastian Gugel hat einen Tag mit intensiven Gesprächen hinter sich. Er ist der Head of Medical Affairs, der medizinische Leiter von RAYDIAX. Er kümmert sich um die Kontakte zu klinischen Entwicklungspartnern und potenziellen Anwendern des Therapieassistenz Computertomographen – TACT ist die Abkürzung für das Gerät, das von RAYDIAX entwickelt und gebaut wird. In seiner Art ist es eine Weltneuheit. Jetzt steht RAYDIAX an der Schwelle von der Technologieentwicklung hinüber zur klinischen Anwendung.
An der Fassade des früheren Karstadt-Gebäudes am Breiten Weg in Magdeburg hängt seit heute die größte Glückwunschkarte der Stadt. Das über 7 mal 10 Meter große Banner würdigt den Schulabschluss der Abiturientinnen und Abiturienten und lädt zugleich dazuein. Die ungewöhnliche Aktion wird durch eine zweite Aktion ergänzt: Im Schaufenster des in:takt, eines von der Universität betriebenen dritten Lernortes, ist in unmittelbarer Nähe die kleinste Abi-Glückwunschkarte zu sehen.
Ein Buchscanner, der Seiten umblättert, ein Treppensteiger, der Hindernisse überwindet, ein Flaschenöffner, der Handgriffe automatisiert und Roboter, die LEGO-Figuren erkennen, sortieren oder Daten gewinnen: Was nach Spielzimmer klingt, ist an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg seit 15 Jahren ein ernst gemeintes Lehrformat. Im „LEGO-Praktikum“ lernen Studierende, wie aus einer Idee ein funktionierendes technisches System wird und warum Scheitern oft der produktivste Teil des Lernens ist.
Ein interdisziplinäres Team der Universität Magdeburg hat ein Serious Game entwickelt, das internationalen Studierenden den Start in Magdeburg erleichtern soll. Gemeinsam mit begleitenden Comics zu kulturellen Unterschieden gehört das Projekt beim Campus-Preis für internationale Fachkräfte zu den drei besten Einreichungen. Über die endgültige Platzierung entscheidet nun ein öffentliches Online-Voting.
Der Umgang mit den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen-Anhalt wird nach der Landtagswahl zu einem zentralen Prüfstein der künftigen Landespolitik. Das zeigt die Auswertung der Antworten von CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und BSW auf die Wahlprüfsteine der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt.
Magdeburgs historischer Binnenhafen hat sich zum Wissenschaftshafen gewandelt und entwickelt sich weiter zu einem Stadtquartier mit medizinischem Hightech-Ökozentrum als Mittelpunkt. Das transPORT-Projekt der Uni Magdeburg wird als ein Reallabor für den Strukturwandel bis 2029 vom Bund gefördert. In offenen Werkstätten kann jede und jeder die Zukunft des Wissenschaftshafens mitgestalten.
Erkenntnisse zu gewinnen ist nur die halbe Miete, Wissenschaft muss auch gehört werden. Der Transfer von Forschung in die Gesellschaft zählt zu den wichtigsten Aufgaben einer Universität. Doch klappt das in der Praxis wirklich? Linguist Prof. Kersten Sven Roth gibt im Interview Einblicke, was gelingt und woran es noch hapert.
Seit dem Wintersemester 2025/2026 wird an der Uni Magdeburg der Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Sozialpädagogik angeboten. Das Studienprogramm hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und soll Studierende gezielt für soziale, inklusive und bildungsorientierte Arbeitsfelder qualifizieren. Elisa Falke ist von Anfang an dabei. Die 21-Jährige studiert den Bachelor im zweiten Semester
