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  • Ohne Plan nach Paris

    Bis 2035 will Magdeburg klimaneutral werden und damit auch die Uni. Doch wie können wir dieses Ziel erreichen? Eine neu gegründete Senatskommission aus Studierenden und Mitarbeitenden soll genau diese Frage beantworten, den Status Quo analysieren und geeignete Maßnahmen festlegen, umsetzen und auswerten. Anstoß für diese große und wichtige Aufgabe gaben unter anderem die Students for Climate Justice. Sie forderten den Senat auf, dass die Uni zwingend klimaneutral werden muss.

  • Wie aus Sonnenblumen Waschmittel werden

    Verfahrenstechniker der Universität Magdeburg entwickeln neue Verfahren und forschen an biobasierten Rohstoffen, die zudem recycelt werden können. Das Bio-Label soll in der Zukunft auch auf chemischen Produkten immer häufiger zu finden sein. „Grüne Chemie“ ist dabei das Stichwort. Sie zielt auf eine möglichst umweltverträgliche Herstellung chemischer Produkte ab und nutzt dabei erneuerbare Rohstoffe. So werden hoch selektiv wirkende Katalysatoren eingesetzt, unbedenkliche Lösungsmittel verwendet und auf Energieeffizienz der Produktion geachtet.

  • Strukturschwäche mit Forschungsstärke

    Rund 80 % der Bevölkerung Sachsen-Anhalts lebt auf dem Land; oft in der Nähe einer großen Stadt, der gut erschlossene Randgebiete fehlen. Die Folge: Die arbeitsfähige Bevölkerung zieht in die Stadt. Mit dem Intelligenten Mobilitätsraum werden am Beispiel der Region Magdeburg existierende Personentransport- und Logistiknetze neu verbunden. Die Bedürfnisse von Familien, Firmenbesitzern, Dorfbewohnern und Städtern werden berücksichtigt, um die Herausforderungen strukturschwacher Regionen zu lösen.

  • Mit Leidenschaft für Lehre und kritisches Denken

    Studierende befähigen kritisch und analytisch zu denken, auch über Lehrinhalte hinaus. Mit diesem Anspruch gestaltet Jun.-Prof. Dr. Kai Heinrich von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft seine Lehrveranstaltungen. 

  • Was ich sehe, will ich auch

    Wir gucken bei unseren Nachbarn ab. Wortwörtlich. Das ist eine zentrale Erkenntnis der Forschung des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Sven Müller von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Gemeinsam mit einem Kollegen der TU Darmstadt prüfte er, welche Faktoren Menschen dazu bewegen, sich Photovoltaik-Anlagen aufs eigene Haus zu holen – insbesondere den „peer“-Faktor mit der Fragestellung: Installiert jemand eher eine Solaranlage auf dem Dach, wenn sein Nachbar auch eine hat?