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  • Elternschaft früher und heute

    Die Reform des Abstammungsrechst für queere Familien, die Akademisierung des Hebammenwesens und die zahlreichen Schließungen von Kreissälen beschäftigen aktuell die Öffentlichkeit. Redakteurin Ines Perl sprach mit den Organisatorinnen der interdisziplinären Tagung „Gebären – Geburtshilfe – Mutterschaft in Geschichte und Gegenwart“ Prof. Eva Labouvie und Gast-Prof. Dr. Tina Jung darüber, wie sich das Verständnis von Geburt und Elternschaft verändert hat.

  • Neue Medikamente aus dem Chemielabor

    Prof. Schinzer baut mit seinem Team Moleküle nach, die Organismen in der Natur von sich aus produzieren. Im Labor erzeugen sie diese natürlichen Wirkstoffe künstlich und können sie anschließend optimieren, damit sie - als bessere Version ihrer selbst - eine pharmazeutische Wirkung entfalten. So hat es das Wissenschaftsteam geschafft, ein neues Antibiotikum aus Bakterien, veganes Cholesterol für die Produktion von mRNA-Impfstoffen sowie einen neuen Wirkstoff gegen Krebs herzustellen.

  • Fit bis ins hohe Alter

    Wie schafft man es, im Alter gesund zu bleiben? Dieser Fragen gehen Wissenschaftler:innen der Uni Magdeburg nach. Dafür untersuchen sie sowohl neurodegenerative Krankheiten, als auch andere häufige Erkrankungen älterer Menschen. Das Ziel ist ein besseres Verständnis auf Themenfeldern, die in den kommenden Jahrzehnten unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen werden. Mit neuen Behandlungsmethoden könnten u.a chronische Volkserkrankungen wie Artheriosklerose, Diabetes mellitus und Adipositas vermieden bzw. behandelt werden können.

  • Das ultimative Ziel vor Augen

    In Deutschland leben etwa 4 Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung, wie dem Noonan-Syndrom, für die es keine Heilung gibt. Das stellt alle Beteiligten und die Betroffenen selbst vor besondere Herausforderungen. Das Noonan-Syndrom ist die häufigste und zählt zu den RASopathien. Seit mehr als 20 Jahren erforscht unser Humangenetiker Prof. Martin Zenker die Ursachen von RASopathien. Sein Ziel: Medikamente entwickeln, mit denen man alle Symptome der Krankheit gleichermaßen behandeln kann.

  • Wie gefährlich ist Künstliche Intelligenz?

    Seit einigen Monaten sorgen Künstliche Intelligenzen für Aufsehen und Diskussionen, wie das KI-Modell ChatGPT. Mit den Chancen kommt auch die Sorge vor Gefahren. Öffentlichkeit und Politik fordern Regeln für datenschutzrechtliche Aspekte, grundrechtliche Fragen und Diskriminierung. Der KI-Experte Jun.-Prof. Siegert spricht im Interview über die Gefahren, mögliche Regulierungen, aber auch, welche Chancen KI basierten Programme bieten.