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  • Die Zukunft der Therapie

    Einen Therapieplatz bei psychischen Problemen zu bekommen, ist in Deutschland eine echte Herausforderung – es gibt zu viel Bedarf für zu wenige Plätze. Darum untersucht Prof. Florian Junne, wie digitale Angebote genutzt werden können, um unter anderem Patient*innen mit Essstörungen auch über telemedizinische Gespräche betreuen zu können. Die ersten Ergebnisse zeigen: Das Feedback und der Erfolg der Telemedizin fallen positiv aus. Ein Hoffnungsschimmer für Betroffene.

  • Wissen gegen den Klimawandel

    Dank des Alexander-von-Humboldt-Stipendiums kann Dr. Richard Sufo aus Kamerun an der Uni Magdeburg für zwei Jahre am Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt für Nachhaltige Entwicklung forschen. Mit seiner Arbeit möchte er die Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ermutigen, das gesamte verfügbare Wissen zu nutzen, um den Klimawandel zu stoppen. Lisa Baaske sprach mit ihm über seine Forschung, seine Ziele und, was das Stipendium für ihn bedeutet.

  • Den richtigen Ton treffen

    7:20 Uhr im Hörsaal der Uni Magdeburg: Der Dozent spricht ein freudiges „Guten Morgen!“ in sein Mikrofon, doch es bleibt still. Der morgendliche Gruß wird nicht verstärkt, nicht weitergeleitet, weder in die letzte, ja noch nicht einmal in die 1. Reihe. Eine Situation, die so oder so ähnlich sicher schon viele Dozierenden und Vortragenden erlebt haben. Um solche Situationen zukünftig zu vermeiden, können die Mikrofone an der Uni nun aus der Ferne überwacht werden.

  • Sport machen in Virtual Reality

    Prof. Kerstin Witte erforscht mit ihrem Team, wie Virtual Reality auf Menschen wirkt und wie die Technologie im Sport eingesetzt werden könnte. Sie wollen herausfinden, wie sich der Nutzer in einer virtuellen Umgebung orientiert, wie er sich selbst wahrnimmt und wie er in bestimmten Situationen reagiert. Dazu setzt das Team Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beispielsweise Eyetracking ein. In der Forschung hat sich herausgestellt, dass Personen das digitale Verhalten schnell adaptieren und sich Verhalten, als hätten sie gerade wirklich einen Tennisschläger in der Hand.

  • Die Erforschung schmackhafter Medikamente

    Der Köder muss dem Fisch schmecken - oder im Fall des Forschungsbereichs von Dr. Ashoke Raman: die Medizin dem Menschen. Er erforscht, wie mit Hilfe von Emulsionen Medikamente "schmackhafter" werden. Er kam dank des Alexander-von-Humboldt-Stipendiums aus seinem Heimatland Indien an die Uni Magdeburg. Ines Perl sprach mit dem Humboldt-Stipendiaten über seine Forschung, seine Ziele über Magdeburg und darüber, was es für ihn bedeutet, ein Humboldtianer zu sein.