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  • Strukturschwäche mit Forschungsstärke

    Rund 80 % der Bevölkerung Sachsen-Anhalts lebt auf dem Land; oft in der Nähe einer großen Stadt, der gut erschlossene Randgebiete fehlen. Die Folge: Die arbeitsfähige Bevölkerung zieht in die Stadt. Mit dem Intelligenten Mobilitätsraum werden am Beispiel der Region Magdeburg existierende Personentransport- und Logistiknetze neu verbunden. Die Bedürfnisse von Familien, Firmenbesitzern, Dorfbewohnern und Städtern werden berücksichtigt, um die Herausforderungen strukturschwacher Regionen zu lösen.

  • Mit Respekt wird aus Gruppen eine Gemeinschaft

    Die Uni Magdeburg hat sich auf die Fahnen geschrieben, chancengleiche Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsbedingungen umzusetzen. Aber wie schaffen wir es im universitären Alltag, mit der Unterschiedlichkeit von Menschen und Meinungen, Sichtweisen und Standpunkten umzugehen? Wo liegen unsere Chancen, wie erkennen wir Barrieren, wann finden wir gemeinsam Lösungen? Katharina Vorwerk hat die Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit, Prof. Borna Relja, dazu interviewt.

  • Imagepolitur für eine Immunzelle

    Es sind die Mastzellen in unserem Körper, die Allergikern das Leben schwermachen. Sie verursachen die typischen Reaktionen: juckende Quaddeln, asthmatische Anfälle und sogar bis zum Tode führende anaphylaktische Schocks. Dennoch können genau diese Zellen der Schlüssel für zukünftige und vielversprechende Therapien von Allergien sein - wenn ihre Funktionsweise genau entschlüsselt ist. Wissenschaftler:innen der Uni Magdeburg erforschen darum den Antihelden in unserem Körper.

  • Müssen Unternehmen Gewinne machen?

    Dr. Nicole Siebold erklärt, wie soziale Unternehmen funktionieren und welchen Nutzen sie für die Menschen, aber auch für die Unternehmer haben können. Die Wissenschaftlerin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft erforscht, wie die Nachhaltigkeit und Finanzierung solcher Unternehmen gewährleistet werden kann. Auch in Deutschland wollen Immer mehr Gründerinnen und Gründer umdenken, den Markt erweitern und so nutzen, dass diese Menschen im Fokus stehen, Hunger, Armut und Diskriminierung weniger werden.

  • Eine Uni im Basisbetrieb

    Das erste Mal seit der Gründung war die Uni Magdeburg im Basisbetrieb. Die Gebäude und der Campus waren fast menschenleer, die Mensa und Bibliothek verschlossen. Wie ist die Uni durch das ungewöhnliche Sommersemester gekommen, was hat sich verändert, und: was bleibt? Katharina Vorwerk hat den Rektor, Prof. Jens Strackeljan, nach seiner persönlichen Sicht auf die Herausforderungen, aber auch nach den Chancen, die sich aus der Coronakrise ergeben, gefragt.